Kurz notiert

Online-Dokumentation der Regionalverstaltung „Familiengerechte Gestaltung von Hochschulen und regionale Vernetzung mit Unternehmen und Kommunen“

Rund 200 Teilnehmende aus Hochschulen, Kommunen und Unternehmen kamen am 28.08.2014 an der Technischen Universität Dortmund zum Thema „Familiengerechte Gestaltung von Hochschulen und regionale Vernetzung mit Unternehmen und Kommunen“ ins Gespräch.

Im Mittelpunkt standen neben innovativen Ansätzen der familiengerechten Gestaltung von Arbeit an den Hochschulen auch mögliche gewinnbringende Vernetzungen zwischen Hochschulen, kommunalen Akteur/-innen und Unternehmen aus der Region. Ziel der Gespräche war es, familiengerechte Gestaltung von Arbeit gemeinsam weiterzuentwickeln und nachhaltig zu verbessern.

Die Ergebnisse dieses fruchtbaren Austausches im August letzten Jahres können nun in einer ausführlichen Online-Dokumentation nachgelesen werden.

Tagungsdokumentation

Dialog-Projekt "Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie"

Mit Hilfe der neuen Internet-Dialog-Plattform „Wissenschaft und Familie“ möchte die Junge Akademie ein möglichst realistisches Bild von den Herausforderungen zeichnen, die die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie mit sich  bringen. Wie gut lassen sich Wissenschaft und Familie in Deutschland vereinbaren? Welche Probleme stellen sich und wie lassen sie sich im Interesse eines leistungsstarken, familienfreundlichen Wissenschaftssystems lösen?

Die Junge Akademie lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, ihre Erfahrungen, Ansichten und Anregungen zu teilen und zu diskutieren. Dabei sollen zum einen Missstände, die in den Medien nicht beleuchtet werden (können), dokumentiert und zum anderen Lösungsansätze und -vorschläge diskutiert werden. Die Junge Akademie erhofft sich von dem öffentlichen Austausch wertvolle Erkenntnisse im Hinblick auf zukünftige wissenschaftspolitische Diskussionen zum Thema Wissenschaft und Familie.

Die Dialog-Plattform geht am 1. Juni 2015 mit kurzen Stellungnahmen von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft online. Vom 15. Juni 2015 bis 31. August 2015 besteht die Möglichkeit, aktiv am Dialog teilzunehmen, über eigene Erfahrungen zu berichten und die Beiträge anderer zu kommentieren. Auf Wunsch können Beiträge anonym eingestellt werden.

Website

Save the Date - Fachtagung: Voneinander lernen! Für eine familienfreundlichere Wissenschaft

Das CEWS veranstaltet am Donnerstag, den 17.09.2015, in Berlin im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts "Connect. Familienservice in der Wissenschaft – Unterstützung von Vernetzung und Wissenstransfer" eine Fachtagung zum Thema "Voneinander lernen! Für eine familienfreundlichere Wissenschaft".

Die Tagung soll Mitarbeitenden von Familienservicestellen bzw. für Familienfreundlichkeit zuständigen Personen an deutschen und deutschsprachigen Hochschulen sowie an außerhochschulischen Forschungseinrichtungen Gelegenheit bieten, sich untereinander zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen.

Mit Vorträgen zu Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Wissenschaft und Studium sowie zu Forschungsergebnissen zur Wirkung familienfreundlicher Maßnahmen werden Impulse für einen intensiven Dialog der Tagungsteilnehmenden und Referent/innen gesetzt. Darüber hinaus wird aus der Praxis an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen berichtet.

Praxisorientiert diskutiert werden spezifische Bedürfnisse und Problemlagen der Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen in Sachen Familienfreundlichkeit sowie geeignete Maßnahmen und Möglichkeiten, diese an den Institutionen einzuführen bzw. zu verbessern. Auf diese Weise wird die Zusammenarbeit und Vernetzung der Akteure/innen bei der Arbeit für mehr Familienfreundlichkeit zwischen sowie innerhalb der Arbeitsfelder Hochschule und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen angestoßen und vorangetrieben.

Zudem wird das im Rahmen des Projektvorhabens „Connect“ aufgebaute Portal „Familienfreundliche Wissenschaft“ präsentiert. Der Fokus liegt dabei auf den Datenbanken für Ansprechpersonen für Familienfreundlichkeit an Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen, für Praxisbeispiele familienfreundlicher Maßnahmen sowie für aktuelle Literatur.

Projektbeschreibung | Portal "Familienfreundliche Wissenschaft"

Aktionstag der Aktionsplattform Familie@Beruf.NRW "Arbeit familiengeRecht gestalten!"

Familien haben Rechte - auch am Arbeitsplatz. Aber greifen die bestehenden Regelungen und wie werden sie genutzt? Und was bedeuten sie für Arbeitgeber? Zum Beispiel das neue ElterngeldPlus? Diese und andere Fragen zur familienbewussten Gestaltung von Arbeit stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses der Aktionsplattform. Neben Ministerin Ute Schäfer werden Vertreter und Vertreterinnen von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften ebenso dabei sein wie Experten und Expertinnen aus Wissenschaft, Forschung und Praxis.

Der Aktionstag "Arbeit familiengeRecht gestalten!" findet statt am Donnerstag, den 23. Oktober 2014, von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Hilton Hotel,Georg-Glock-Straße 20, 40474 Düsseldorf.

Der Aktionstag ist Teil der Aktionsplattform "Familie@Beruf.NRW", die vor rund vier Jahren in Nordrhein-Westfalen gestartet wurde und seitdem als Drehscheibe für das Thema "Familienfreundliche Arbeitswelt" wirkt.

Aktionsplattform | Flyer der Veranstaltung

Familienwegweiser des BMBF

Das Serviceportal des Bundesfamilienministeriums www.familien-wegweiser.de  verfügt nun über einen neuen Flyer, der kostenlos bestellt werden kann.

Der Flyer bietet (werdenden) Eltern einen schnellen und praktischen Überblick über die Serviceangebote des „Familien-Wegweisers“. Denn es gibt sie, die guten Angebote und Tipps für das Leben mit Kindern: Hier finden Väter und Mütter umfangreiche und passgenaue Informationen rund um finanzielle Leistungen für Familien, rechtliche Regelungen und Beratungsangebote, die Eltern nach der Geburt eines Kindes und darüber hinaus unterstützen. 

Einzelne Rubriken wie der „Kompass Erziehung“, die Datenbank „Familie regional“ und das Infopaket „Familienstart“ bündeln Serviceangebote für jedes Lebensalter und (fast) jede Lebenssituation.

Beim Redaktionsbüro des Familien-Wegweisers (info[at]familien-wegweiser.de) können Sie den Flyer kostenlos unter Angabe Ihrer Postanschrift und der Bestellmenge beziehen.

Der Flyer (barrierefrei) ist ebenfalls als Download verfügbar. Hinweis: Für die korrekte Darstellung muss der Flyer heruntergeladen und als PDF gespeichert werden.

Website | Flyer

Save the Date | Veranstaltung "Familiengerechte Gestaltung von Arbeit an Hochschulen und regionale Vernetzung"

Am 28. August 2014 findet an der Technischen Universität Dortmund die Veranstaltung "Familiengerechte Gestaltung von Arbeit an Hochschulen und regionale Vernetzung" statt.

Die Regionalveranstaltung findet im Rahmen der Aktionsplattform "Familie@Beruf.NRW" statt, die von der Landesregierung NRW im Herbst 2010 ins Leben gerufen wurde. Geplant sind neben einer Paneldiskussion vier spannende Foren zu Themen wie Pflege, vernetzter Kinderbetreuung, Doppelkarriere und Marketing familienfreundlicher Personalpolitik.

Ziel der Veranstaltung ist es, die spezifische Situation an Hochschulen und die Verbesserung der familienfreundlichen Vernetzung mit Kommunen und Unternehmen in den Blick zu nehmen. Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten bedeutet für die Region, den spezifischen Bedarfen der verschiedenen Lebensphasen zu begegnen, die unterschiedlichen Familienkonstellationen und Partnerschaften mitzudenken und eine große Variationsbreite an Betreuungsmöglichkeiten zu finden.

Hierfür ist eine Kooperation zwischen allen Akteurinnen und Akteuren der Region sehr sinnvoll und notwendig.

Die Tagesveranstaltung bittet daher Gäste aus Hochschulen und Kommunen in NRW und aus Unternehmen der Region an einen Tisch. Sie bietet Gelegenheit, sich über Fragen der Vereinbarkeit von Familienarbeit und Hochschultätigkeit auszutauschen. Insbesondere steht an diesem Tag die konkrete Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren im Vordergrund, mit der die familiengerechte Gestaltung von Arbeit gemeinsam weiterentwickelt und nachhaltig verbessert werden kann.

Infos | Aktionsplattform Familie@Beruf

DUE-KIDS Kurzzeitbetreuung im Sommersemester 2014

Das Elternservicebüro der Universität Duisburg-Essen bietet in diesem Semester Eltern für Ihre Kinder im Nachmittagsbereich wieder eine zusätzliche Betreungsmöglichkeit (für Studierende kostenfrei) an. Die Kurzzeitbetreuung hilft, Betreuungslücken am Nachmittag oder abends zu schließen, die durch Veranstaltungen an der UDE entstehen.

Montags bis Donnerstags, in der Zeit zwischen 16.00 und 20.00 Uhr,wenn an der UDE wichtige Lehrveranstaltungen stattfinden und die jeweilige Regelbetreuung nicht mehr greift, können Kinder zwischen 4 Monaten und 12 Jahren für die Kurzzeitbetreuung regelmäßig pro Semester angemeldet werden.

Am Campus Essen befinden sich die Räumlichkeiten von DUE-KIDS „Kurzzeit“ im campusnahen Gebäude des Studentenwerks in der Tiegelstraße. Am Campus Duisburg findet die Betreuung in der Tagespflegeeinrichtung DUE-KIDS auf der Mühlheimerstraße statt.

DUE-Kids | Infoblatt Kurzzeitbetreuung

Start einer Hochschulgruppe der Aktionsplattform Familie@Beruf.NRW

Auf Initiative der Aktionsplattform Familie@Beruf.NRW haben das Familienministerium und das Wissenschaftsministerium aus Nordrhein-Westfalen gemeinsam zum Workshop „Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie“ am 16.Oktober 2013 nach Düsseldorf eingeladen. Die 60 Teilnehmenden aus den Hochschulen Nordrhein-Westfalens begrüßten die Initiative. Sie verständigten sich auf die Gründung einer Netzwerkgruppe im Rahmen der Aktionsplattform Familie@Beruf.NRW und wollen sich in weiteren Treffen mit den Themen: Hochschule im regionalen Kontext, Modelle flexibler Arbeitszeit- und Arbeitsortgestaltung und Personalentwicklung für Eltern an Hochschulen beschäftigen.

Hauptaugenmerk liegt zum einen bei der regionalen Vernetzung der Hochschulen untereinander und mit Akteuren vor Ort. Es sollen Konzepte und Projekte initiiert werden, die Kommunen, Unternehmen oder Wirtschaftsverbände z.B. beim Thema Doppelkarrieren einbeziehen. Dabei haben die von der Hochschulgruppe diskutierten Konzepte zur Verbesserung einer Vereinbarkeit von Studium oder Hochschultätigkeit und Familie nicht nur Studierende und Hochschulbeschäftigte mit Kindern im Blick, sondern auch diejenigen, die die Pflege von Angehörigen organisieren müssen. Zum anderen sollen die Hochschulen dazu animiert werden, bereits praktizierte Vereinbarkeitslösungen als „Best Practice Modelle“ von anderen Hochschulen zu übernehmen oder selbst als Vorbilder für andere Hochschulen zu wirken.

Die Familienorientierung von Hochschulen wird insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zu einem immer wichtigeren Argument im Wettbewerb um Studierende, wissenschaftliches und nichtwissenschaftliches Personal und Kooperationspartner.

Weitere Informationen | Programm des Workshops

Neue flexible Kinderbetreuung am Campus Essen

Mit der Eröffnung der "Tiegelkids" (Tiegelstraße 21) am 19. April ermöglicht die Universität Duisburg-Essen eine campusnahe, zeitlich flexible Betreuung für Kinder studierender Eltern. Die Räume werden in zweifacher Hinsicht genutzt: Ab 7.30 Uhr kümmern sich drei Tagesmütter um unter Dreijährige und von 16 bis 20 Uhr gibt es die Kurzzeitbetreuung für Kinder im Alter von vier Monaten bis zwölf Jahren.

„Feuerwehrtopf“- für Kinderbetreuung

Die UDE hat es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil an Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Promotions- und Post-Doc-Phase deutlich zu erhöhen. Hierzu existieren an der UDE vielfältige Unterstützungsprogramme. Junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler mit Kindern sind hierbei vor besondere Herausforderungen gestellt, um Betreuungsaufgaben mit einer Wissenschaftskarriere, die Anforderungen an Flexibilität und Mobilität stellt, zu vereinbaren.

Um die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Wissenschaftskarriere und Familie zu verbessern, sollen Nachwuchswissenschaftler/innen mit Kindern durch die Einrichtung eines sogenannten „Feuerwehrtopfes" unterstützt werden. Mit diesem Geld sollen Notfallsituationen, die bei der Betreuung eines Kindes plötzlich auftreten, durch eine finanzielle Beihilfe abgefedert werden.

Notfallsituationen können die plötzliche Erkrankung des Kindes, der plötzliche Ausfall der Betreuungsmöglichkeit des Kindes durch Krankheit oder andere Umstände sein, die einen außerordentlichen Bedarf an Kinderbetreuung beispielsweise durch einen Babysitter oder eine Tagespflegeperson begründen. Außerdem sollen zusätzliche Kinderbetreuungs- oder Unterbringungskosten, die aufgrund der Teilnahme an einer auswärtigen Tagung oder einer anderweitigen beruflich wichtigen Veranstaltung entstehen können, bezuschusst werden.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf dem Diversity Portal unter: http://www.uni-due.de/diversity/feuerwehrtopf.

Bei Fragen rund um das Programm steht Ihnen Frau Ralitsa Petrova, feuerwehrtopf[at]uni-due.de, gerne zur Verfügung.

Programmflyer | Antrag auf Kostenerstattung

EFFEKTIV - Für mehr Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen

Auf der Tagung werden Aktivitäten auf dem Weg zu mehr Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen in den Blick genommen und erste Ergebnisse aus dem Projektvorhaben vorgestellt: Dazu gehört die Präsentation des Online-Informationsportals, das themenrelevante Literatur und Beispiele für gute Maßnahmen dokumentiert. Außerdem soll die „Wissenschaft als Lebensform“ als herrschende Arbeitskultur in der Wissenschaft diskutiert werden, entstehende Konflikte bei der Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie bzw. Familiengründungswunsch oder Pflege von Angehörigen betrachtet und Lösungsansätze vorgestellt werden. Die Tagung wird dezidiert Gelegenheit bieten für Netzwerken und Erfahrungsaustausch.

Das Projektvorhaben wird durchgeführt vom Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS bei GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Projekt-Website

Neue Kinderkurzzeitbetreuung "Flexi" an der RWTH Aachen

Aufgrund der wachsenden Doppelbelastung, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, vereint die Kindertagesstätte Königshügel der RWTH Aachen ein Konzept von verschiedenen Betreuungsmodellen und erweitert ihr Angebot um eine flexible Kurzzeitbetreuung. Dieses flexible Angebot ist geeignet, um kurzfristig oder in regelmäßigen Abständen Betreuungslücken zu schließen und ermöglicht es den Hochschulangehörigen, kurzfristige Termine wahrzunehmen, Vorlesungen zu besuchen oder sich auf Seminare oder Prüfungen vorzubereiten. In drei verschiedenen Betreuungsblöcken (14-16 Uhr, 16-18 Uhr und 18-20 Uhr) stehen 12 Plätze (inkl. 2 Notfallplätze) für Kinder von 1 bis 10 Jahren zur Verfügung.

Entschließungsantrag "Familienfreundlichkeit an Hochschulen verbessern"

Trotz vielfältiger Maßnahmen wie z.B. der Schaffung neuer Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder ist die Familienförderung an vielen Hochschulen noch unzureichend. Für die Hochschullandschaft in NRW ist es entscheidend, dass Familienfreundlichkeit zu einem Erfolgsfaktor für die Hochschulen wird und dass die bisherigen Rahmenbedingungen so verbessert werden, dass sich mehr Studierende für ein Kind entscheiden können.

Auf der Grundlage eines Antrages der CDU hat der Landtag am 16. Dezember 2011 den gemeinsamen Entschließungsantrag von CDU, SPD, GRÜNEN und FDP "Familienfreundlichkeit an Hochschulen verbessern" mit den Stimmen aller fünf Fraktionen angenommen. 

Der Landtag fordert mit diesem Entschließungsantrag die Landesregierung auf

"im Bereich der Hochschulorganisation

  1. die Hochschulen dazu anzuhalten, bei der Gestaltung von Studiengängen die Bedürfnisse der Studierenden mit Familien stärker zu berücksichtigen.
  2. die Hochschulen anzuhalten, die Studienordnungen so zu gestalten und die Studienorganisation so zu überarbeiten, dass eine flexiblere Studienplanung, zum Beispiel durch mehr Teilzeitstudiengänge, möglich wird.
  3. bei den Hochschulen dafür zu werben, die Teilnahme am „audit familienfreundliche Hochschule“ als Profilierungsaspekt zu erkennen und sie dabei nachhaltig zu unterstützen.
  4. die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen darin zu bestärken, die Familienorientierung auf der Führungsebene zu fördern und familienbewusste Personalentwicklung zu unterstützen.

im Bereich der Kinderbetreuung

  1. sich für eine familienfreundliche Hochschulkultur einzusetzen.
  2. die Zahl der unmittelbar an den Hochschulen gelegenen Kinderbetreuungsplätze weiter zu erhöhen, insbesondere im U3-Bereich.
  3. die Studentenwerke und die Hochschulen dabei zu unterstützen, die Öffnungszeiten bei der Kinderbetreuung im Sinne der Eltern zu flexibilisieren.
  4. die Hochschulen darin zu unterstützen, ihre Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Studium weiter auszubauen.
  5. eine Vernetzung zwischen den Hochschulen und den familienberatenden Einrichtungen und Organisationen zu fördern und sie darin zu bestärken, gemeinsame Ziele zu formulieren und zu erreichen.
  6. die regionalen Bildungsnetzwerke auf Hochschulen auszudehnen und damit ihre Vorreiterfunktion in den Regionen zu nutzen.

im Bereich der Gesetzgebung

  1. die Bestrebungen auf Bundes- und Landesebene zur Verbesserung der gesetzlicher Rahmenbedingungen beim Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) besonders hinsichtlich einer finanziellen Förderung von Studierenden mit Kind in Teilzeitstudiengängen nachhaltig zu unterstützen.
  2. zu prüfen, wie bei der weiteren Evaluierung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) die besonderen Interessen der Eltern an Hochschulen mitberücksichtigt werden können.
  3. zu prüfen, inwieweit im Hochschulgesetz die besonderen Belange von Studierenden und Hochschulbeschäftigten mit Familienverantwortung optimiert werden können. "

Informationen auf der Website des Landtags NRW | Ausschuss für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie | Entschließungsantrag des Landtags 

Veranstaltungsreihe Kölner Hochschulen - Wege zu mehr Familienfreundlichkeit

Die Kölner Hochschulen und das Kölner Studentenwerk bieten erstmals gemeinsam eine Veranstaltungsreihe zum Thema Familienfreundlichkeit vom 2. November 2011 bis zum 11. Mai 2012 an.

Sie beinhaltet Vorträge und Workshops zum Thema Vereinbarkeit von Studium/ Beruf/ wissenschaftlicher Karriere und Familie. Begleitend zur Themenreihe wird eine maßgeblich von der Kunsthochschule für Medien Köln entwickelte Fotoausstellung präsentiert.

Die veranstaltenden Hochschulen und Einrichtungen arbeiten seit 2009 im Arbeitskreis (AK) Hochschulen im Kölner Bündnis für Familien (KBfF) zusammen.

Informationen auf der Website der Kölner Hochschulen | Website | Flyer

Ausbau der Kinderbetreuungsangebote an der Universität Duisburg-Essen von 9 auf 27 Plätze für unter 3-Jährige

Zum WS 2011/2012 wird die Erweiterung der Tagespflegestelle DU-E-KIDS um 3 Gruppen abgeschlossen sein. Damit kann die Platzzahl für die Betreuung von unter 3-jährigen Kindern am Campus Essen von 9 auf 27 erhöht werden. Am Campus Duisburg konnten durch die Anmietung von neuen Räumlichkeiten ebenfalls neue Plätze geschaffen werden.

Zusätzlich soll durch die Anmietung von neuen Räumlichkeiten in Essen und Duisburg eine Kurzzeitbetreuung aufgebaut werden. Flexible Betreuungslösungen wurden von Beschäftigten und Studierenden in verschiedenen Zusammenhängen als ein Mittel zur Verbesserung der Vereinbarkeit mit Kinderbetreuungsaufgaben immer wieder genannt.

Infos im Newsletter der Gleichstellungsbeauftragten | Newsletter 03/11