Kurz notiert
25.04.2013
Neue flexible Kinderbetreuung am Campus Essen
Mit der Eröffnung der "Tiegelkids" (Tiegelstraße 21) am 19. April ermöglicht die Universität Duisburg-Essen eine campusnahe, zeitlich flexible Betreuung für Kinder studierender Eltern. Die Räume werden in zweifacher Hinsicht genutzt: Ab 7.30 Uhr kümmern sich drei Tagesmütter um unter Dreijährige und von 16 bis 20 Uhr gibt es die Kurzzeitbetreuung für Kinder im Alter von vier Monaten bis zwölf Jahren.
24.01.2013
„Feuerwehrtopf“- für Kinderbetreuung
Kostenerstattung für den Kinderbetreuungsbedarf in besonderen Situationen - ein Unterstützungsangebot für Nachwuchswissenschaftler/innen an der Universität Duisburg-Essen
Die UDE hat es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil an Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Promotions- und Post-Doc-Phase deutlich zu erhöhen. Hierzu existieren an der UDE vielfältige Unterstützungsprogramme. Junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler mit Kindern sind hierbei vor besondere Herausforderungen gestellt, um Betreuungsaufgaben mit einer Wissenschaftskarriere, die Anforderungen an Flexibilität und Mobilität stellt, zu vereinbaren
Um die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Wissenschaftskarriere und Familie zu verbessern, sollen Nachwuchswissenschaftler/innen mit Kindern durch die Einrichtung eines sogenannten „Feuerwehrtopfes" unterstützt werden. Mit diesem Geld sollen Notfallsituationen, die bei der Betreuung eines Kindes plötzlich auftreten, durch eine finanzielle Beihilfe abgefedert werden.
Notfallsituationen können die plötzliche Erkrankung des Kindes, der plötzliche Ausfall der Betreuungsmöglichkeit des Kindes durch Krankheit oder andere Umstände sein, die einen außerordentlichen Bedarf an Kinderbetreuung beispielsweise durch einen Babysitter oder eine Tagespflegeperson begründen. Außerdem sollen zusätzliche Kinderbetreuungs- oder Unterbringungskosten, die aufgrund der Teilnahme an einer auswärtigen Tagung oder einer anderweitigen beruflich wichtigen Veranstaltung entstehen können, bezuschusst werden.
Mehr Informationen dazu finden Sie auf dem Diversity Portal unter: http://www.uni-due.de/diversity/feuerwehrtopf.
Bei Fragen rund um das Programm steht Ihnen Frau Ralitsa Petrova, feuerwehrtopf[at]uni-due.de, gerne zur Verfügung.
27.11.2012
EFFEKTIV - Für mehr Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen
Auf der Tagung werden Aktivitäten auf dem Weg zu mehr Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen in den Blick genommen und erste Ergebnisse aus dem Projektvorhaben vorgestellt: Dazu gehört die Präsentation des Online-Informationsportals, das themenrelevante Literatur und Beispiele für gute Maßnahmen dokumentiert. Außerdem soll die „Wissenschaft als Lebensform“ als herrschende Arbeitskultur in der Wissenschaft diskutiert werden, entstehende Konflikte bei der Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie bzw. Familiengründungswunsch oder Pflege von Angehörigen betrachtet und Lösungsansätze vorgestellt werden. Die Tagung wird dezidiert Gelegenheit bieten für Netzwerken und Erfahrungsaustausch.
Das Projektvorhaben wird durchgeführt vom Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS bei GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
04.09.2012
Neue Kinderkurzzeitbetreuung "Flexi" an der RWTH Aachen
Aufgrund der wachsenden Doppelbelastung, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, vereint die Kindertagesstätte Königshügel der RWTH Aachen ein Konzept von verschiedenen Betreuungsmodellen und erweitert ihr Angebot um eine flexible Kurzzeitbetreuung. Dieses flexible Angebot ist geeignet, um kurzfristig oder in regelmäßigen Abständen Betreuungslücken zu schließen und ermöglicht es den Hochschulangehörigen, kurzfristige Termine wahrzunehmen, Vorlesungen zu besuchen oder sich auf Seminare oder Prüfungen vorzubereiten. In drei verschiedenen Betreuungsblöcken (14-16 Uhr, 16-18 Uhr und 18-20 Uhr) stehen 12 Plätze (inkl. 2 Notfallplätze) für Kinder von 1 bis 10 Jahren zur Verfügung.
16.01.2012
Entschließungsantrag "Familienfreundlichkeit an Hochschulen verbessern"
Trotz vielfältiger Maßnahmen wie z.B. der Schaffung neuer Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder ist die Familienförderung an vielen Hochschulen noch unzureichend. Für die Hochschullandschaft in NRW ist es entscheidend, dass Familienfreundlichkeit zu einem Erfolgsfaktor für die Hochschulen wird und dass die bisherigen Rahmenbedingungen so verbessert werden, dass sich mehr Studierende für ein Kind entscheiden können.
Auf der Grundlage eines Antrages der CDU hat der Landtag am 16. Dezember 2011 den gemeinsamen Entschließungsantrag von CDU, SPD, GRÜNEN und FDP "Familienfreundlichkeit an Hochschulen verbessern" mit den Stimmen aller fünf Fraktionen angenommen.
Der Landtag fordert mit diesem Entschließungsantrag die Landesregierung auf
"im Bereich der Hochschulorganisation
- die Hochschulen dazu anzuhalten, bei der Gestaltung von Studiengängen die Bedürfnisse der Studierenden mit Familien stärker zu berücksichtigen.
- die Hochschulen anzuhalten, die Studienordnungen so zu gestalten und die Studienorganisation so zu überarbeiten, dass eine flexiblere Studienplanung, zum Beispiel durch mehr Teilzeitstudiengänge, möglich wird.
- bei den Hochschulen dafür zu werben, die Teilnahme am „audit familienfreundliche Hochschule“ als Profilierungsaspekt zu erkennen und sie dabei nachhaltig zu unterstützen.
- die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen darin zu bestärken, die Familienorientierung auf der Führungsebene zu fördern und familienbewusste Personalentwicklung zu unterstützen.
im Bereich der Kinderbetreuung
- sich für eine familienfreundliche Hochschulkultur einzusetzen.
- die Zahl der unmittelbar an den Hochschulen gelegenen Kinderbetreuungsplätze weiter zu erhöhen, insbesondere im U3-Bereich.
- die Studentenwerke und die Hochschulen dabei zu unterstützen, die Öffnungszeiten bei der Kinderbetreuung im Sinne der Eltern zu flexibilisieren.
- die Hochschulen darin zu unterstützen, ihre Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Studium weiter auszubauen.
- eine Vernetzung zwischen den Hochschulen und den familienberatenden Einrichtungen und Organisationen zu fördern und sie darin zu bestärken, gemeinsame Ziele zu formulieren und zu erreichen.
- die regionalen Bildungsnetzwerke auf Hochschulen auszudehnen und damit ihre Vorreiterfunktion in den Regionen zu nutzen.
im Bereich der Gesetzgebung
- die Bestrebungen auf Bundes- und Landesebene zur Verbesserung der gesetzlicher Rahmenbedingungen beim Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) besonders hinsichtlich einer finanziellen Förderung von Studierenden mit Kind in Teilzeitstudiengängen nachhaltig zu unterstützen.
- zu prüfen, wie bei der weiteren Evaluierung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) die besonderen Interessen der Eltern an Hochschulen mitberücksichtigt werden können.
- zu prüfen, inwieweit im Hochschulgesetz die besonderen Belange von Studierenden und Hochschulbeschäftigten mit Familienverantwortung optimiert werden können. "
Informationen auf der Website des Landtags NRW | Ausschuss für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie | Entschließungsantrag des Landtags
22.11.2011
Veranstaltungsreihe Kölner Hochschulen - Wege zu mehr Familienfreundlichkeit
Die Kölner Hochschulen und das Kölner Studentenwerk bieten erstmals gemeinsam eine Veranstaltungsreihe zum Thema Familienfreundlichkeit vom 2. November 2011 bis zum 11. Mai 2012 an.
Sie beinhaltet Vorträge und Workshops zum Thema Vereinbarkeit von Studium/ Beruf/ wissenschaftlicher Karriere und Familie. Begleitend zur Themenreihe wird eine maßgeblich von der Kunsthochschule für Medien Köln entwickelte Fotoausstellung präsentiert.
Die veranstaltenden Hochschulen und Einrichtungen arbeiten seit 2009 im Arbeitskreis (AK) Hochschulen im Kölner Bündnis für Familien (KBfF) zusammen.
Informationen auf der Website der Kölner Hochschulen | Website | Flyer
01.10.2011
Ausbau der Kinderbetreuungsangebote an der Universität Duisburg-Essen von 9 auf 27 Plätze für unter 3-Jährige
Zum WS 2011/2012 wird die Erweiterung der Tagespflegestelle DU-E-KIDS um 3 Gruppen abgeschlossen sein. Damit kann die Platzzahl für die Betreuung von unter 3-jährigen Kindern am Campus Essen von 9 auf 27 erhöht werden. Am Campus Duisburg konnten durch die Anmietung von neuen Räumlichkeiten ebenfalls neue Plätze geschaffen werden.
Zusätzlich soll durch die Anmietung von neuen Räumlichkeiten in Essen und Duisburg eine Kurzzeitbetreuung aufgebaut werden. Flexible Betreuungslösungen wurden von Beschäftigten und Studierenden in verschiedenen Zusammenhängen als ein Mittel zur Verbesserung der Vereinbarkeit mit Kinderbetreuungsaufgaben immer wieder genannt.
Infos im Newsletter der Gleichstellungsbeauftragten | Newsletter 03/11